Work-Life-Balance

Der Arbeitsalltag bestimmt unser Leben. Davon ist (fast) alles abhängig. Die Menschen streben nach einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben. Man spricht hierbei auch von Work-Life-Balance. Doch wie kann man das umsetzen? Wie findet jeder seine Balance, sein Gleichgewicht?

Das ist in unserer heutigen Zeit gar nicht so einfach. In der Regel arbeiten die meisten täglich 8 Stunden, manche sogar 10 und mehr Stunden am Tag. Bei einigen ist das Wochenende sogar miteingeschlossen.

Nach der Arbeit im Büro werden abends zu Hause noch E-Mails gelesen, Termine für den nächsten Tag vereinbart und andere wichtige Aufgaben erledigt.

Da bleibt vom Rest des Tages nicht mehr viel übrig. Noch dazu, wenn man den Empfehlungen folgt und 8 Stunden schläft oder schlafen möchte.

Und dann noch die Familie. Besonders berufstätige Mütter und viele Väter leisten hier großes, um alles zu organisieren und umzusetzen. Das hat Stresspotential. Gerade in Familien ist der Wunsch nach Work-Life-Balance besonders groß.

Krank vom Stress werden oder sind immer mehr Menschen in Deutschland. Von Burnout und Tinitus sind schon lange nicht mehr nur Manager betroffen. Stress führt u.a. auch zu Nackenschmerzen und Rückenschmerzen.

Laut einer Umfrage der DAK ist der gängigste Vorsatz seit dem Jahr 2014 „Stress vermeiden oder abbauen.“ Die meisten wissen also, dass sie etwas für sich ändern müssen. Doch bei dem ganzen Stress darf man nicht vergessen auch zu leben. Dazu sind wir auf der Welt.

Den Tag strukturieren mit einer To-Do-Liste

Jeden Tag alles geben, geht nur für eine kurze Zeit. Also muss man sich umstellen. Hilfreich ist ein strukturierter Tagesablauf mit einer To-Do-Liste für den ganzen Tag oder auch die Woche.

Die Ziele sollten schon realistisch definiert werden. Wenn dann Aufgaben als erledigt abgehakt werden können, werden sogar Glückhormone ausgeschüttet.

Das Pareto-Prinzip 80/20 für sich nutzen

Der Pareto-Effekt oder die 80-20-Regel besagt, dass 80 Prozent der Ergebnisse mit 20 Prozent des gesamten Aufwandes realisiert werden.

Oder man nutzt für sich das Eisenhower-Prinzip und ordnet seine Aufgabe gemäß der Wichtigkeit und Dringlichkeit.

Jede dieser Prinzipien hat ihre Berechtigung. Jede Methode hat Vorteile und auch Nachteile. Wichtig ist eigentlich nur, dass auf eine festgelegte Art der Tagesablauf strukturiert wird und die anstehenden Aufgaben erfolgreich bewältigt werden.

Mach mal eine Pause

Pausen, auch eine kurze Pause, sind extrem wichtig und müssen in den Tagesablauf eingebaut werden. Sich mal kurz mit anderen Dingen beschäftigen oder ein Gespräch zu einem anderen Thema führen ist sehr unterstützend für den Stressabbau.

Ordnung ist das halbe Leben

Ein wirklich aufgeräumter Schreibtisch vermittelt ein gutes Gefühl. Unordnung oder Chaos sorgen für Unruhe und Stress. Das Aufräumen ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, aber man fühlt sich dann gleich viel wohler. Das Gefühl kennt jeder. Also zu festgelegten Zeiten Ordnung schaffen.

Den nächsten Arbeitstag vorbereiten

Es macht Sinn, den nächsten Tag schon im Kopf zu haben und zu planen. So kann nichts vergessen werden und man fährt entspannter nach Hause.

Work-Life-Balance - Den Tag abschließen

Nach einem arbeitsreichen Tag ist Entspannung und Erholung angesagt. Das kann mit den Kindern ein Gang zum Spielplatz oder eine Fahrt zum Indoorspielplatz sein.

Oder man zieht selbst die Laufschuhe an und dreht in der Heide entlang an den Schonungen mit Wildzaun einige Runden. Das macht auf jeden Fall den Kopf frei. Nach der Arbeit ist das Work-Life-Balance pur.

Auch eine gute Idee, die Sauna. Mit der Familie oder mit Freunden. Das ist immer eine Wohltat für den Körper.

Egal wofür der Einzelne sich entscheidet. Der Spaß steht im Vordergrund. Und Spaß sorgt für Entspannung und Erholung.  Mit der Umsetzung Work-Live-Balance in dieser Art, also mit regelmäßigen privaten Höhenpunkten, kann jeder effektiv etwas gegen Stress im Alltag tun.


 

Quelle Wikipedia